SafeLex — Digitaler Arbeitsschutz

Sicherheit. Struktur. Rechtssicherheit.

SafeLex führt dich durch einen geführten Fragebogen und erstellt daraus automatisch eine vollständige Gefährdungsbeurteilung nach deutschen Arbeitsschutzstandards — inklusive Risikobewertung, Maßnahmenplan und Excel-Export.

14 Branchen abgedeckt11 GefährdungsbereicheSTOP-Prinzip integriertNohl-Risikomatrix

Ablauf in Kürze

Deine Angaben
Branche · Tätigkeit · Gefährdungsbereiche
KI-Analyse
Risikobewertung nach Nohl · STOP-Maßnahmen
Dein Ergebnis
Vollständige GBU als Excel-Datei
EU
Daten bleiben in Europa — DSGVO-konform
100%
Strukturierte Ausgabe, keine unlesbaren Freitexte
§ ArbSchG
Orientiert an deutschen Arbeitsschutzgesetzen

Zwei Wege, ein Ergebnis

Schnell selbst erstellen oder mit Fachprüfung absichern.

Beide Wege führen zu einer vollständigen Gefährdungsbeurteilung. Der Unterschied liegt darin, ob ein Fachkundiger die Ausgabe vor der Freigabe noch einmal prüft.

KI-Entwurf

Die KI erstellt sofort einen vollständigen Erstentwurf deiner Gefährdungsbeurteilung. Du kannst ihn direkt ansehen, bearbeiten und als Excel-Datei herunterladen.

Mit Fachprüfung

Wie KI-Entwurf — zusätzlich durchläuft die Beurteilung einen Freigabeprozess durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit (FaSi), bevor sie als geprüft gilt.

Was SafeLex für Sie tut

🗂️
Geführter Fragebogen

5 übersichtliche Schritte führen dich durch alle relevanten Angaben — kein Fachwissen über den Aufbau einer GBU notwendig.

📊
Automatische Risikobewertung

Jede Gefährdung erhält automatisch eine Bewertung nach der Nohl-Risikomatrix (Score = S × W × E) und wird einer Risikostufe zugeordnet.

📁
Excel-Export mit Deckblatt

Die fertige Beurteilung wird als professionelle Excel-Datei ausgegeben — mit Zusammenfassung, Gefährdungstabelle und Maßnahmenplan.

🔒
Ihre Daten, nur für Sie

Jedes Unternehmen sieht ausschließlich seine eigenen Projekte. Datentrennung ist technisch sichergestellt — nicht nur durch Vertrauen.

So funktioniert SafeLex

Von der ersten Eingabe bis zur fertigen Beurteilung — in vier Schritten.

📋
Schritt 1

Angaben erfassen

Du gibst im geführten Fragebogen an: Branche, Unternehmensgröße, Tätigkeiten, Arbeitsmittel und besondere Umstände. Das dauert ca. 5 Minuten.

☁️
Schritt 2

Sicher gespeichert

Alle Angaben werden verschlüsselt in einer EU-Datenbank gespeichert — DSGVO-konform, getrennt nach Unternehmen, ohne Datenvermischung.

🤖
Schritt 3

KI erstellt den Entwurf

Im Hintergrund analysiert die KI deine Angaben anhand von 14 Branchenprofilen und 11 Gefährdungsbereichen und erstellt einen strukturierten Erstentwurf.

📄
Schritt 4

Ergebnis prüfen & herunterladen

Du erhältst die fertige Beurteilung zum Ansehen, Bearbeiten und als Excel-Datei zum Herunterladen. Optional kann ein Fachkundiger den Entwurf freigeben.

Wie SafeLex funktioniert

5 Schritte zur fertigen Gefährdungsbeurteilung

1

Anmelden

Kostenloses Konto erstellen oder einloggen

2

Daten eingeben

5-Schritt Wizard mit Ihren Unternehmensangaben

3

KI-Generierung

Claude erstellt die GBU automatisch (2-3 Min.)

4

Risiken bewerten

Nohl-Matrix & STOP-Prinzip für Maßnahmen

5

Excel-Download

Fertige GBU-Datei mit 5 professionellen Tabs

Das Endergebnis: Excel-Export

Ihre Gefährdungsbeurteilung in 5 Tabs

Deckblatt
Gefährdungen
Risikobewertung
Maßnahmenplan
Rechtsgrundlagen
UnternehmenMustermann Bau GmbH
BrancheBaugewerbe / Hochbau
ArbeitsbereichRohbau — Montage und Umsetzen von Schalungen
GBU-NummerGBU-2024-0042
Erstellt am30.04.2026
ProdukttypKI-Entwurf

Deckblatt

Firmendaten, Datum, GBU-Nummer

Gefährdungen

Detaillierte Tabelle mit Nohl-Scores

Risikobewertung

Ampelsystem (Rot/Gelb/Grün)

Maßnahmenplan

STOP-Prinzip Maßnahmen sortiert

Rechtsgrundlagen

ArbSchG, BG-Regeln, DGUV

Automatische Risikobewertung

Nohl-Matrix: S × W × E

SafeLex bewertet jede Gefährdung automatisch nach der Nohl-Matrix: Schweregrad × Wahrscheinlichkeit × Exposure-Zeit. Das Ergebnis ist eine farbcodierte Risikomatrix (Rot/Gelb/Grün), die sofort zeigt, wo sofortige Maßnahmen erforderlich sind.

Nohl-Risikomatrix  |  Score = S × W × E
Risikomatrix bei E = 2 (gelegentlich / tägl. ~2h) — Zellinhalt: S×W | Score S×W×2 | Risikostufe
Schadensausmaß (S) ←
Wahrscheinlichkeit (W) →
S \ WW = 1
Sehr gering
W = 2
Gering
W = 3
Mittel
W = 4
Hoch
S = 4
Hoch
4
Score 8
niedrig
8
Score 16
mittel
12
Score 24
mittel
16
Score 32
hoch
S = 3
Mittel
3
Score 6
niedrig
6
Score 12
niedrig
9
Score 18
mittel
12
Score 24
mittel
S = 2
Gering
2
Score 4
niedrig
4
Score 8
niedrig
6
Score 12
niedrig
8
Score 16
mittel
S = 1
Sehr gering
1
Score 2
niedrig
2
Score 4
niedrig
3
Score 6
niedrig
4
Score 8
niedrig
Legende
NiedrigScore 1–12
Beobachten und dokumentieren.
MittelScore 13–24
Maßnahmen zeitnah umsetzen.
HochScore 25–40
Kurzfristig handeln.
KritischScore 41–64
Tätigkeit sofort unterbrechen.
Beispiel-Bewertung: Ambulante Pflege
GefährdungSWEScoreKlasse
Nadelstichverletzungen und Schnittverletzungen43224mittel
Mechanische Gefährdungen beim Einsatz von Kranken-/Patientenlifter42324hoch
Körperliche Überlastung beim manuellen Heben44464kritisch
Infektionsgefahr durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten43448kritisch
Haut- und Atemwegsbelastung durch Desinfektionsmittel33327hoch
Sturz- und Rutschgefahr in häuslicher Umgebung33436kritisch
Verkehrsunfälle beim Führen des Dienstfahrzeugs43448kritisch
Emotionale Belastung durch Konfrontation mit Leid34448kritisch
Psychische und physische Belastung durch Schichtarbeit33436kritisch

Beispiel: Ambulante Pflege

Gefährdungen, Maßnahmen & Risikobewertung

So sieht eine fertige Gefährdungsbeurteilung aus: Jede Gefährdung wird beschrieben, mit dem STOP-Prinzip bewertet und das Risiko vorher/nachher verglichen.

Nr.FaktorBeschreibungMögliche FolgenBestehende MaßnahmenRisiko vorherMaßnahmen (STOP)Risiko nachherPrioritätVerantw.Frist
1mechanisch
Nadelstichverletzungen und Schnittverletzungen
Beim Verbinden von Wunden, bei Injektionen und Verabreichung von Medikamenten. Stich- und Schnittverletzungen durch kontaminierte Kanülen, Lanzetten und scharfe Instrumente.
Stich- und Schnittverletzungen, Infektionsübertragung (Hepatitis B/C, HIV), Quetschungen, WundinfektionenGrundlegende Hygieneunterweisung, Bereitstellung von Einmalhandschuhen (med. PSA)
24
(mittel)
S: SubstitutionEinsatz von sicherheitstechnisch optimierten Kanülen (Safety-Kanülen)
T: TechnischBereitstellung durchstichsicherer Abwurfbehälter (Kanülen-Entsorgungsboxen)
O: OrganisatorischJährliche Unterweisung zum Recapping-Verbot und Verhalten nach Nadelstichverletzungen
P: PSATragen von med. PSA (Schutzhandschuhe, Schutzbrille)
8
(niedrig)
hochPflegedienstleitungSofort
2mechanisch
Quetschungen beim Einsatz mobiler Patientenlifter
Beim Einsatz mobiler Patientenlifter (Kran / Hebezeug) besteht die Gefahr von Quetschungen, Einklemmen und Pendeln der Last.
Quetschverletzungen, Lastabsturz, Einklemmen von Gliedmaßen, Abrutschen des AnschlagmittelsGrundlegende Unterweisung zu Hebetechniken
24
(hoch)
T: TechnischRegelmäßige Prüfung der Patientenlifter und Anschlagmittel (Gurte, Tücher)
T: TechnischEinsatz von Patientenliftern mit Überlastsicherung und Notablass-Funktion
O: OrganisatorischFestlegung klarer Kommunikationsregeln im Gefahrenbereich beim Lifter-Einsatz
P: PSATragen von rutschfestem, geschlossenem Berufsschuhwerk
9
(niedrig)
hochPflegedienstleitungInnerhalb von 4 Wochen
3physisch
Körperliche Überlastung beim manuellen Heben
Beim manuellen Heben, Umlagern, Anziehen und Positionieren von Patienten treten hohe biomechanische Belastungen der Wirbelsäule auf.
Bandscheibenvorfälle, Chronische Rückenbeschwerden, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Akute ZerrungenGrundlegende Unterweisung zu Hebetechniken
64
(kritisch)
S: SubstitutionPrüfen, ob manuelles Heben durch Einsatz mobiler Patientenlifter substituiert werden kann
T: TechnischBereitstellung und regelmäßige Prüfung mobiler Hebehilfen (Patientenlifter, Transfergurte)
O: OrganisatorischErstellung eines Transferplans für jeden Patienten. Regelmäßige Schulung in Hebe- und Tragetechniken
P: PSATragen von rutschfestem Schuhwerk und ggf. Rückenstützgurten
24
(mittel)
hochPflegedienstleitungInnerhalb von 4 Wochen
4biologisch
Infektionsgefahr durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten
Bei der Ganzkörperwäsche, Wundversorgung und körpernahem Kontakt besteht erhebliche Infektionsgefahr durch Kontakt mit Blut, Sekreten und Aerosolen.
Virusinfektionen (Hepatitis, Influenza, SARS-CoV-2), Bakterielle Infektionen, Hautinfektionen, SepsisGrundlegende Hygieneunterweisung, Bereitstellung von Einmalhandschuhen und Händedesinfektionsmittel
48
(kritisch)
S: SubstitutionEinsatz von Einmalmaterialien (Einmalhandschuhe, Einmalschürzen) statt Mehrwegprodukten
T: TechnischBereitstellung von Händedesinfektionsmitteln in jeder Pflegetasche
O: OrganisatorischErstellung und Umsetzung eines Hygieneplans gemäß TRBA 250; regelmäßige Unterweisung zu Händehygiene
P: PSATragen von med. PSA (Schutzkleidung), korrektes An- und Ablegen
16
(mittel)
hochPflegedienstleitungSofort

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Ihre erste Gefährdungsbeurteilung in unter 10 Minuten.

Keine Installation, kein Vorwissen über GBU-Aufbau notwendig. SafeLex führt Sie Schritt für Schritt — von der Branchenauswahl bis zur fertigen Excel-Datei.